FSV Barleben gegen 1. FC Lok Stendal 0:1 (0:1)

29.03.2018 | Der FSV Barleben 1911 hat am Donnerstagabend das Flutlichtderby gegen den 1. FC Lok Stendal mit 0:1 verloren.

von Christian Meyer (Volksstimme) | Es läuft dieser Tage einfach nicht beim FSV Barleben. „Es war in den ersten 25 Minuten ein verteiltes Spiel mit wenig Kontrolle auf beiden Seiten. Danach sind wir besser geworden, haben ruhiger agiert und waren spielbestimmend“, blickt Stendals Trainer Sven Körner auf die Anfangsphase zurück. Vor 234 Zuschauern blieben klare Chancen deshalb zunächst aus. Die Barleber, die kurzfristig auf Christoph Grabinski verzichten mussten, machten mit zwei Fernschüssen von Marwin Potyka auf sich aufmerksam. Stendal gefiel vor allem im Umschaltspiel über die schnellen Buschke und Salge. Eine erste wichtige Notiz war die verletzungsbedingte Auswechslung von Alexander Prinz (26. Oberschenkelzerrung), die nicht zur allgemeinen Sicherheit im Barleber Spiel beitrug. Dennoch, die erste nennenswerte Möglichkeit zum Torerfolg hatten die Barleber, doch Franz Zimmer zielte aus guter Position direkt auf Lok-Torhüter Lukas Kycek. Wie man effektiv spielt, bewiesen die Stendaler nicht nur am Sonntag in Zorbau, sondern auch im direkten Gegenangriff. Vincent Kühn trieb den Ball in das Angriffsdrittel, bediente mit guter Übersicht Max Salge. Und der Außenspieler bewies wie schon im Hinspiel seine feine Schusstechnik, legte sich den Ball auf den starken rechten Fuß und zirkelte ihn unhaltbar für Lenhard ins lange Eck (38.). Ein Wirkungstreffer für die Barleber, die bis zum Pausenpfiff um das zweite Gegentor bettelten. Einfache Ballverluste führten immer wieder zu brenzligen Situationen. So bewahrten Lenhard (42./stark gegen Salge), das Stendaler Unvermögen (Buschke frei ans Außennetz) und das Aluminium (44. Salge) die Gastgeber wohl vor dem vorzeitigen Knockout. „In dieser Phase müssen wir das zweite Tor nachlegen, dann ist das Spiel entschieden“, erkannte auch Körner. So raffte sich der FSV Barleben nach der Pause nochmal auf, zeigte sich robuster, giftiger und klarer in seinen Aktionen. „Aufgrund der zweiten Halbzeit kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben nach der Pause gut gespielt, haben Zweikämpfe gewonnen und uns Chancen erarbeitet“, lobte Jörn Schulz den Willen seiner Elf. Doch die nur 14 bisher erzielten Barleber Saisontore kommen nicht von ungefähr. Gleich nach Wiederbeginn reichte ein simpler Doppelpass von Neumann und Potyka aus, um die Lok-Abwehr zu entblößen, nicht aber um Kycek zu überwinden. Dieser hätte nach dem besten Barleber Angriff des Spiels über Zimmer und Kalkutschke keine Chance gehabt, doch Piele (78.) verzog aus bester Position und vergab damit den verdienten Punktgewinn.

FSV Barleben 1911 | Lenhard - Prinz (26. Zimmer), Otte, Potyka, Neumann, Kolzenburg, Göres, Piele, Kalkutschke, Löw, Spitzer

1. FC Lok Stendal | Kycek - Gödecke (61. Nellessen), Groß, Buschke, Schubert, Kühn (75. Schaarschmidt), Salge, Mahrhold, Werner (75. Breda), Iereidis, Alergush

Tore | 0:1 Salge (38.)

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